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Über unseren Jagdorganisator Helmut Haidic:

Helmut Haidic, ein gebürtiger Österreicher lebt und jagt seit über 30 Jahren in Schweden. Von Jugend an zum Jäger erzogen, weiß er alles über Wild und Land. Seiner Erfahrung und seinem Wissen verdanken viele Jäger unvergeßliche Stunden in schwedischer Wildnis. Im Laufe der Jahre hat er sich dank der gut organisierten und erfolgreichen Jagden einen guten Namen erworben. Außerdem ist er geprüfter Berufsjäger und Jagdveranstalter, sowie Mitglied des Vereins Nordischer Jagdveranstalter (NJA), eine der ersten "Jagdadressen" Schwedens. Helmut ist ein kompetenter Gesprächspartner und erfahrener Jäger, dem man sich bedenkenlos anvertrauen kann. Geführt werden Sie in der Regel von geprüften schwedsichen Pirschführern oder Berufsjägern, die ihr Land und ihr Wild bestens kennen und immer bemüht sind Sie zu Schuß zu bringen. Alle Jagdführer sprechen auch Englisch und Helmut Haidic ist stets per Handy erreichbar.

Die Jagdgebiete:

Die Jagdgebiete (außer für Rehböcke) liegen bis etwa 100 km westlich von Umea. Die Jagden werden auf vierhunderttausend Hektar organisiert und durchgeführt. Für die Schneehuhnjagden stehen unglaubliche 6,8 Millionen Hektar staatliche Reviere zur Verfügung! Charakteristisch ist das flache bis leicht wellige Gelände. Birken, Eschen, Erlen, aber auch Fichte, Kiefer und Lärche sind die Hauptholzarten. Viele kleine Seen, Sümpfe und Bäche prägen das Bild dieser Region. Es gibt etwas Forstwirtschaft, ansonsten wächst der Wald wie von der Natur vorgegeben. Reichhaltige Knospenäsung (Heidelbeeren, Preiselbeeren, Himbeeren, Moltebeeren) und Ruhe in den Revieren sind Garanten für gute Wildbestände.

Das Camp:

Es gibt verschiedene Jagdhäuser im typisch schwedischen Stil. Sie liegen im Revier oder in Reviernähe. Die Häuser sind rustikal und zweckmäßig eingerichtet. Es gibt mehrere Zimmer, in denen die Jäger untergebracht werden, zusätzlich Küche, Aufenthaltsraum, WC, Sauna und Dusche. Seit Anfang Januar können unsere Gäste in einem Wirtshaus wohnen, das etwa 100 km von Umea entfernt liegt. Gemütlich eingerichtet mit gutem Komfort (Sauna, Whirlpool, Solarium, Aufenthaltsräume, mehrere Doppel- und Einzelzimmer). Ideal für Jäger mit Begleitpersonen. Hier fühlt man sich einfach wohl und kann die Jagd in aller Ruhe genießen. Das abendliche Beisammensein und der Austausch von Erfahrungen und Erlebtem bilden einen festen Bestandteil der Jagd. Es gibt reichlich und gut zu Essen und zu Trinken. Strom ist vorhanden, ebenso Heizung. Alles in allem Jagdhäuser, die nichts zu wünschen übrig lassen. Wo sonst in unserem übervölkerten Europa kann man noch so jagen. Mitten in der Wildnis und doch mit Komfort. Zwar steht die Jagd im Vordergrund, aber die Schweden sind gesellige Menschen und auf ihr bekannte Gastfreundschaft zu Recht stolz. 

Die Wildarten:

Elch: Das wohl bekannteste Wild Schwedens. Die Wälder Schwedens in Verbindung mit Bächen, Seen und sumpfigen und morastigen Flächen sind ein idealer Biotop. Dank der strengen Hege- und Abschußrichtlinien sind die Bestände seit vielen Jahren konstant. Das zeigt auch die Jahresstrecke von etwa 160.000 Stück. Die Elchjagd hat in Schweden einen hohen Stellenwert. Viele Tausend Jäger fiebern jedes Jahr dem Aufgang der Jagd entgegen. Zwar sind die Schweden in erster Linie 'Fleischjäger', aber mehr und mehr wird auch eine gute Trophäe geschätzt. Während man sie früher achtlos beiseite legte, zeugen sauber aufgemachte Trophäen in den Privathäusern mancher Jäger vom Sinneswandel. Traditionell wird der Elch im Herbst - außerhald der Brunft - gejagt. Ob Sie ansitzen oder pirschen, ob auf einer Gesellschaftsjagd oder mit Hilfe eines speziell ausgebildeten Hundes, Elche bieten eine jagdlich breite Palette. Zwar sind es in der Regel Stangenelche, oft mit einem Ansatz zur Schaufel, die zur Strecke kommen, aber immer wieder sind starke Schaufler dabei. Beim Kahlwild erlegt man vorwiegend Kälber und überalterte Tiere. Immer aber gilt: Kalb vor Tier.

Auerhahn: Dieses größte aller Rauhfußhühner ist bei österreichischen Jägern am meisten gefragt. Ein gut präparierter Auerhahn ist auch eine herrliche Trophäe und ein Blickfang in jedem Jagdzimmer. Die Herbst- und Winterjagd auf Auerhahn bietet erlebnisreiche Stunden. Aufgrund der hohen Bestände ist eine Erlegung fast sicher. Hennen dürfen ebenfalls bejagt werden, allerdings endet die Schußzeit am 15. November.

Birkhahn: Ebenfalls ein interessantes Rauhfußhuhn. Während man in Österreich um das wenige noch vorhandene Birkwild bangt, kann man in Schweden noch bedenkenlos diese Wildart bejagen. Die Jahresstrecke: fast 40.000 Stück! Das schwedische Jagdgesetz erlaubt auch den Abschuß von Hennen. Wie beim Auerwild endet auch hier die Schußzeit von Hennen am 15. 11.

Haselhahn: Dieses kleinste und scheue Waldhuhn zu bejagen ist nicht einfach, es erfordert ein gutes Auge, Geduld und Schießfertigkeit. Vom Gefieder her das 'bunteste' aller Rauhfußhühner. Das Wildbret wird besonders hoch geschätzt. 

Schneehuhn: Ein pfeilschneller Vogel, der einem alles abverlangt. Die Jagd mit ausgebildeten Vorstehhunden bezeichnen viele als Krönung der schwedischen Niederwildjagd. Was das Grouse für den schottischen Jäger, ist das Schneehuhn für die schwedischen Waidmänner.

Biber: Dieser größte europäische Näger kann in Schweden bejagt werden. Durch Stauen von Bächen und Flüssen kann er erheblichen Schaden anrichten. Die riesigen Baue und Biberdämme sind architektonische Meisterleistungen. In der Abenddämmerung kommen die Biber aus ihren Bauen und es ist faszinierend, dem Treiben dieses großen Nagers zuzuschauen. Ausgewachsene Biber können bis etwa 25 kg wiegen. Der Balg ist zusammen mit den Nagezähnen eine seltene und wertvolle Trophäe.

Braunbär: Seit einigen Jahren darf auch der Braunbär bejagt und die Trophäe nach Deutschland eingeführt werden. Eine seltene Trophäe, auf die jeder Erleger stolz sein kann. Die meisten Bären werden während der Elchjagden erlegt. Spezielle Bärenjagden wie z.B. in einigen Ostblockstaaten werden nicht organisiert.

Niederwild: Schneehasen, Bekassinen, Schnepfen, Enten und Gänse können ebenfalls bejagt werden.

Die Jagd:

Elch: Eine große Tradition haben die schwedischen Elchjagden in Form von perfekt organisierten Gesellschaftsjagden. Die Schützen werden weiträumig abgestellt, Sicherheit wird groß geschrieben. Vorgeschrieben sind Warnwesten und -bänder. Die Elche werden von einigen Treibern angerührt und kommen den Schützen meist ruhig oder im Troll. Auch Pirsch und Ansitz ist möglich. Für konditionsstarke Jäger besteht die Möglichkeit, Elche mit speziell ausgebildeten Hunden zu jagen (aufpreispflichtige Einzeljagd!) oder die Hundeführer auf der Treibjagd zu begleiten (ohne Aufpreis!). Hier ergeben sich oft die besten Chancen. Für Jäger mit wirklich guter Kondition ein absolut faszinierendes Erlebnis!

Auerwild/Birkwild/Haselwild: Meist sitzt man gut getarnt im Schirm, seltener wird gepirscht. Einen besonderen jagdlichen Leckerbissen bietet das Haselhuhn. Mit Hilfe eines Pfeifchens (Wusperl genannt) werden die Hähne angelockt. Man muß still sitzen, denn dieses scheue Waldhuhn nimmt jede Bewegung wahr. Die Flinte ist für diese Jagdart die beste Wahl. Auer- und Birkhahn werden überwiegend mit der kleinen Kugel (ab .22 Hornet, besser noch .222 Remington) geschossen, selten mit Schrot. Die Schußdistanzen können auch über 100 m liegen. Schießfertigkeit ist wichtig, denn die Waldhühner bieten nur ein kleines Ziel.

Schneehuhn: Die anspruchvollste Niederwildjagd Schwedens. Sie wird als Buschierjagd durchgeführt. Das ist nur etwas für den konditionsstarken Jäger und firmen Schrotschützen. Der Schuß auf dieses pfeilschnelle Huhn verlangt absolutes Können.

Biber: Dieser dämmerungsaktive Nager wird vom Ansitz aus bejagt. Der Biber darf nur an Land geschossen werden, da sonst die Gefahr besteht, daß er verlorengeht. Balg und Nagezähne sind eindrucksvolle Trophäen.Auch hier ist der präzise Kugelschuß gefragt.

Tagesablauf während der Jagd:

Elch: Während der Gesellschaftsjagden ist man den ganzen Tag unterwegs. Frühmorgens wird der Jagdablauf erklärt und die Sicherheitsbelehrung durchgeführt. Meist werden zwei Treiben pro Tag gemacht, mittags gibt es eine kurze Pause mit Verpflegung aus dem Rucksack. Bei der Einzeljagd konzentriert man sich auf die Morgen- und Abendstunden. Die Jagdführer wissen über die Einstände und Wechsel Bescheid.

Rauhfußhühner: Noch im Dunkeln setzt man sich in Schirme und wartet auf die einfallenden Hähne. Bis in die späten Vormittagsstunden dauert der Ansitz. Ist das Wetter gut, bleibt man vor Ort und verpflegt sich aus dem Rucksack am wärmenden Lagerfeuer. Ist das Wetter schlecht, kann man auch zum Jagdhaus fahren und läßt sich dort bekochen.

Schneehuhn: Während des ganzen Tages kann buschiert werden. Natürlich ist den Hunden ab und an eine Pause zu gönnen, denn die vierbeinigen Helfer müssen hart arbeiten: Suchen, Vorstehen und nach dem Schuß auch Apportieren. Aber es ist eine herrliche und erlebnisreiche Jagdart, wie immer, wenn man mit Hunden jagt, und man gibt viele, viele Schüsse ab!

Rehbock: Wie in heimischen Revieren wird angesessen oder gepirscht. Man konzentriert sich auf die Morgen- und Abendstunden. Schweden ist ja bekannt für starke und kapitale Trophäenträger.

Ausrüstung:

Stellen Sie mit Sorgfalt Ihre Ausrüstung zusammen. Der Reihe nach: In den Gewehrkoffern können neben Waffe auch Putzzeug, Messer und Fernglas untergebracht werden. Der Koffer muß verschließbar sein oder zumindest mit einem Vorhängeschloß gesichert werden. Alle Ausrüstungsgegenstände sollten auf metallische Teile geprüft werden. Hat der Rucksack metallische Schließen, so kann man diese zur Not mit Klebeband umwickeln, ebenso die Taschenlampen. Bewährt haben sich die kleinen MagLite, die man bequem überall mitnehmen kann. Nehmen Sie am besten Ihren Lodenmantel oder Ihre Lodenjacke mit, diese sind äußerst geräuscharm. Pullover und Hemden gehören ebenso wie lange Unterwäsche zur Standardausrüstung. Wichtig sind ein Regenumhang und ein Sitzkissen (sehr gut sind die zusammenrollbaren Filzmatten). Gut eingelaufenes Schuhwerk und Handschuhe gehören ebenfalls in die Reisetasche.

Reiseverlauf:

Von einem österreichischen Flughafen (meist Wien) fliegt man über Stockholm nach Umea. In Stockholm muß aus- und für den Inlandsflug nach Umea wieder eingecheckt werden. Man sollte die Flugverbindung so wählen, daß mindestens 2 Stunden zwischen den Flügen verbleiben (vor allem wenn man ein eigenes Gewehr mitnimmt). Alles geht aber relativ unbürokratisch und problemlos über die Bühne. In Umea wird man abgeholt und dann direkt ins Jagdhaus gebracht. Man ist immer in Begleitung. Ein Kundendienst, den man zu schätzen lernt. Auch während der Jagd ist man nie alleine und wenn Probleme auftreten, werden diese schnell behoben. Nach Beendigung der Jagd wird man wieder zum Flughafen gebracht. Jagt man auf Schneehühner, fliegt man von Umea nach Vilhelmina. Von dort geht es mit dem Wasserflugzeug oder Helikopter ins Jagdgebiet.

Trophäenvorpräparation/Präparation:

Ihre Trophäen werden noch vor Ort fachmännisch behandelt. Der Veranstalter bietet Ihnen eine Präparation zu günstigen Konditionen, direkt in Schweden. Dei fertigen Präparate werden zweimal im Jahr kostenlos nach Österreich geliefert. 

Haben Sie einen Elch erlegt, so wird die Trophäe versorgt. Die Schädel werden gekocht, von allen Fleischresten befreit und mit einem umweltverträglichen Desinfektionsmittel behandelt. Die Trophäe kann dann direkt mitgenommen werden. Das Geweih wird ganz normal als Reisegepäck deklariert. Die erlegten Rauhfußhühner läßt man am besten direkt vor Ort präparieren. Zweimal im Jahr liefert der schwedische Veranstalter kostenfrei an die Privatadresse der Jäger. Ein Service, den die meisten nutzen. Auch den Biber sollten Sie vor Ort präparieren lassen. Sind Sie nur am Balg oder an den Zähnen interessiert, sagen Sie es Ihrem Führer.

Zusatzleistungen/Aufpreise:

Vorpräparation pro Hahn/Elch/Biber/Rehbock: € 40.
Nichtjagende Begleitperson, je Tag: € 40 bis € 75.
Zuschlag für Jagdführung 1 x 1, je Jagdtag Elchjagd (gilt nur für Einzeljagd, nicht bei Treibjagden!):  € 225.
Verlängerungstag Elch-, Bockjagd: € 325.
Verlängerungstag - Rauhfußhuhnjagd: € 225.

Trinkgelder:

Nach Beendigung der Jagd freut sich Ihr Berufsjäger über ein anständiges Trinkgeld. Wir empfehlen pro Elch € 50 (beim Braunbär darf es ruhig etwas mehr sein), bei Rauhfußhühnern und Biber etwa € 25. Das sind nur Anhaltswerte. Denken Sie aber bitte daran, daß sich Ihr Führer eine ganze Woche um Sie gekümmert hat. Seiner Erfahrung, seinem Wissen und Können verdanken Sie Ihr Waidmannsheil. Natürlich muß man nicht mit großen Scheinen um sich werfen, aber das Trinkgeld sollte schon eine Bewertung für geleistete gute Arbeit sein.

Geschäfts-/Buchungsbedingungen:

per/ Jäger 500€
per/ Fischer 200€
per/ Begleitperson 100€

Akontobezahlung bei Buchung, Restzahlung nach Beendigung der durchgeführten Leistungen.


Preis und Kontiotionsänderungen gelten ab 01.März 2013 bis auf weiteren Wiederruf.

Stornobedingungen:

Wird eine gebuchte Jagd storniert, kann entweder ein Ersatzjäger zum gleichen Termin gestellt werden oder die geleistete A-conto-Zahlung entfällt. Bei Jagdabbruch auf Grund von Krankheit oder Selbstverschulden wird kein Ersatz geleistet.

Wir empfehlen daher eine Stornoversicherung oder eine Reisekomplettschutzversicherung abzuschließen, die Sie vor den teilweise hohen Stornokosten schützt. Wir bieten in Zusammenhang mit der Europäischen Reiseversicherung entsprechende Versicherungen an.

Jagdkarte:

Für die Ausstellung der schwedischen Jagdkarte benötigen wir von Ihnen:

- Ihr Geburtsdatum
- Eine Kopie Ihrer österreichischen Jagdkarte, sowie eine Kopie des Einzahlungsbeleges, aus dem die Gültigkeit hervorgeht.

Für die Waffeneinfuhr nach Schweden:

- Eine Kopie Ihres EU-Feuerwaffenpasses (bitte das Gewehr, das Sie mitnehmen, ankreuzen)
- Wenn Sie den Flug selbst buchen, die Flugnummer Ihrer Maschine nach Stockholm.

Waffeneinfuhrgenehmigung pro Waffe:  Euro 115,--

Fredrika Hotell
Umevägen 12
919 93 Fredrika
Schweden

Telefon Fredrikas Hotel: +46-943-103 90
Mobiltelefon GSM: +46-70-632 74 59

info@njftc.com
Bankverbindung: Handelsbanken Lövanger
Blz.: 6260; Konto Nr.: 660900378
IBAN: SE6860000000000660900378
SWIFT: HANDSESS